Eine gelbe Scheibe sorgt für Spaß
Im Juli 1980 wurde das Arcadespiel Pac-Man zum ersten Mal veröffentlicht. Wieder einmal waren die Japaner der Grund für die Entwicklung einer Welle von Spielbegeisterten. Auch wenn der Name im prüden America geändert werden musste (der ursprüngliche Puck Man klang den Konservativen zu sehr nach dem Schimpfwort).
Vefolgt von Geistern
Der Spielaufbau ist denkbar einfach. Auf einem bildschirmgroßen Labyrinth muss die gelbe Scheibe alle Pillen auffressen ohne dabei von den Geistern erwischt zu werden. Zum verstecken gibt es auf beiden Seiten des Geländes einen Tunnel, mit dem die Geister auch verwirrt werden können. Manche der Pillen sind Kraftpillen und machen aus dem gejagten Pac-Man einen Jäger. Nur in diesem Zustand ist es ihm möglich die Geister durch Berührung zu töten. Durch die amerikanische Version kamen diese zu ihren wohlklingenden Namen: Blinky, Pinky, Inky und Clyde. Die Geister sind nicht nur unterschiedlich farbig, sie gehorchen auch anderen Jagdinstinkten und reagieren anders auf Pac-Man. Insgesamt gibt es 255 Level in denen 3.333.360 Punkte erreicht werden können, sollte man das perfekte Spiel schaffen. Das existierende Level 256 ist nicht zum Bestehen gedacht, auch wenn ein Junge 1982 behauptete dies geschafft zu haben. Doch durch die Programmierung besteht die eine Hälfte dieses Levels nur aus Zeichen und Ziffern und ist für den Spieler somit nicht zu nutzen. Es gibt mehrere Spieler, die Pac-Man in einen Zug durchgespielt haben, der Rekord liegt derzeit bei 3 Stunden, 41 Minuten und 22 Sekunden.
Ein Erfolg und viel Abklatsch
Wie bei jedem guten Spiel gibt es eine Reihe von mehr oder weniger schlechten Klonen. So kann man auch mal Miss Pac-Man sein und mit einem Schleifchen im Haar die Pillen sammeln. Auch einige Abwandlungen vom Original haben den Markt erreicht, in denen z.B. die Monster dafür sorgen, dass die Pillen langsamer zu essen sind und die Geister den gelben Fresssack so leichter fangen.