Beziehungen in "Die Sims 3"
Liebe in der virtuellen Welt
Es klingt unglaublich, doch auch in einem Computerspiel sind Beziehungen möglich. Sie laufen wie im echten Leben ab und entsprechen somit ganz der Realität. Am Anfang wohnen die Sims noch nicht zusammen in einem Haus, sie besuchen sich nur gegenseitig. Der Spieler steuert dabei nur eine von zwei Figuren, er muss sich die Gunst der Angebeteten erst erwerben. Bei der anderen Person handelt es sich um eine Frau aus der Nachbarschaft, je nach Startgeschlecht des Spielers.
Für eine Beziehung in "Die Sims 3" spielt der Romantikbalken eine große Rolle. Dieser zeigt quasi den Status einer möglichen festen Partnerschaft an. Es gibt drei verschiedene Phasen von Beziehungen im Computerspiel. Zuerst müssen sich beide kennenlernen für eine feste Beziehung, kleinere Geschenke und Lustspiele im Bett sind möglich. Mit der Zeit steigt der Romantikbalken und es ist eine Verlobung möglich. Am Ende steht eine Heirat mit einer wilden Party. Doch bis dahin ist viel Zeit und Geduld erforderlich und alles läuft wie im echten Leben ab. So kann ein Sims in das Haus des anderen einziehen. Der Spieler erhält dann die Möglichkeit zu bestimmen, welcher in Zukunft sein Hauptcharakter sein soll.
Die große Liebe können die Sims einfacher als im echten Leben finden. Wer genug Zeit mitbringt, wird die Dame seines Herzens erobern. Natürlich kann auch eine Frau einen Mann für sich begeistern, dem Spieler sind keine Grenzen gesetzt. Besonders spannend wird die ganze Sache, wenn die Frau im Haus der Chef des Mannes ist. Dann sind Drama und weitere Schwierigkeiten vorprogrammiert.
Ganz wie im echten Leben
Computerspiele haben den Ruf, nicht der Realität zu entsprechen. So folgt aus einem Mausklick das gleiche Handlungsmuster, es sind kaum Variationen möglich. Der Spieler weiß schon vorher was passiert, wenn er eine bestimmte Aktion durchführt. Zum Glück ist das in "Die Sims 3" nicht so.
Wie im echten Leben kann ein Kind aus heiterem Himmel entstehen. Es ist keine Heirat notwendig, um schwanger zu werden. So können die Sims ein Kind haben, ohne zusammen zu wohnen oder verheiratet zu sein. Heiße Bettspielchen sind ohne Ehe möglich und manche Spielfiguren sind dabei nicht einmal virtuell verliebt.
In der Realität kommt häufig vor, dass zwei Menschen nicht zusammenfinden. Sie verstehen sich blendend, doch es will einfach nicht prickeln. Die Schmetterlinge im Bauch fehlen. Diesen Effekt gibt es auch bei den Sims. Zwei Beteiligte sind beste Freunde, aber es geht nicht mehr. Es wird ständig geflirtet und teilweise halten sie sogar Händchen, doch der Funke will einfach nicht überspringen. Der Spieler kriegt dies durch mangelnde neue Optionen zu spüren. Es gibt keine weiteren Buttons, die eine Verlobung oder Ähnliches erlauben.
Wer aus dieser Klemme herauskommen will, muss um seinen Partner werben, bis doch romantisches Interesse aufkommt. Dann gilt es Körperkontakt aufzubauen, in Form von heißen Küssen und wilden Flirts. Schließlich kommt eine Aktion, die eine feste Beziehung ermöglicht. Alles geschieht der Reihe nach, erst nach der Partnerschaft ist eine Verlobung und Heirat möglich.
Unterschiede zu "Die Sims 2"
Die Sims haben sich im Vergleich zu ihren Vorgängerversionen deutlich weiterentwickelt. Während es in älteren Spielen eine einfache Formel für Beziehungen gab, fließen nun mehrere Faktoren in die Partnerschaft mit ein. So spielt die aktuelle Stimmungslage der Sims eine wichtige Rolle, aktuelle Ereignisse finden ebenso Beachtung. In älteren Versionen hätten für eine Beziehung einfach nur bestimmte Tasten gedrückt werden müssen, dem ist nicht mehr so.
Sie sucht ihn sich nach mehreren Faktoren aus, deshalb muss er sich regelrecht ins Zeug legen, um bei ihr zu landen. Doch wenn ein Sims ständig mit Geschenken um sich wirft, macht das seine Angebetete nicht glücklich. Abwechslung ist das Schlagwort.