Der ungeschlagene Klassiker
Es gibt ein Spiel was jeder kennt und mit dem jeder schon einmal ein paar Stunden totgeschlagen hat. Der absolute Spieleklassiker Tetris ist heute noch auf jedem guten spielefähigen Gerät vorhanden. Die erste Version wurde bereits 1984 von dem russischen Programmierer Alexei Paschitnow fertiggestellt. Mit Hilfe des GameBoys wurden schnell mehr als 70 Millionen Spiele verkauft.
Wie sieben Steine die Langeweile töten
Die Bausteine des Klassikers bestehen jeweils aus vier Quadraten, die zu nach den Buchstaben I,J,L,O,S,T und Z geformt sind. Sie fallen von oben in das Spielfeld und müssen möglichst lückenlos aufgetürmt werden. Ist eine Reihe voll, verschwindet sie und gibt wieder etwas Platz frei, in dem die anderen Reihen nach unten nachrutschen. Je mehr Reihen man mit einem Mal verschwinden lässt, desto mehr Punkte erhält man. Mit dem Highscore steigt dann auch die Fallgeschwindigkeit der Steine. Erreicht man mehr als 100.000 Punkte, so kann man nach Spielende eine kleine Rakete starten sehen, je weiter man über dieser Punktzahl ist, desto größer wird sie. Das Spiel wird von drei verschiedenen Musikarten begleitet, Variante A beruht auf einem russischem Lied, B ist arabisch angehaucht und C ist eine Adaption der französischen Suite von Johann Sebastian Bach. Wahrscheinlich würde jeder sofort die Melodie erkennen, die er oder sie früher immer gewählt hat. Heute läuft Tetris neben dem PC auch auf den Spielkonsolen aller Hersteller, dem Großteil der Mobiltelefone und allen Geräten mit dem angekauten Obst.
Spielkonsole anschalten, Kopf ausschalten
Das schöne an diesem Spiel ist der Erholungswert. Man kann wirklich den Geist entspannen und die kleinen Steine vor sich hin stapeln. Bei vielen anderen Spielen ist hohe Konzentration und strategischen Denken gefordert, was hier nur in kleinem Rahmen benötigt wird. Und irgendwie hat man auch das Gefühl, dass man durch das Aufräumen der Steine auch ein bisschen seinen eigenen Kopf aufräumt.